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Lungenwürmer beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlung

Lungenwürmer sind bei Katzen bereits länger weit verbreitet. In den letzten Jahren haben sich die lästigen Parasiten allerdings auch bei Hunden zu einem zunehmenden Problem entwickelt. In Anbetracht der schwerwiegenden Folgen, die ein Befall mit Lungenwürmern für Hunde haben kann, sollten Halter die mit ihnen verbundenen Risiken keinesfalls unterschätzen und einer möglichen Infektion zeitnah entgegenwirken.


Wie sich Hunde mit Lungenwürmern infizieren, welche Symptome sie verursachen und wie sie behandelt werden können, erfahren Sie im Folgenden.

Lungenwürmer beim Hund

Was sind Lungenwürmer?


Bei Lungenwürmern handelt es sich um Parasiten, die die Atemwege und die Lunge ihrer Wirte befallen. Bei Hunden spielt in diesem Zusammenhang vor allem der zu den Fadenwürmern zählende Crenosoma vulpis eine Rolle. 


Die Larven des Lungenwurms werden oral aufgenommen, bohren sich durch die Dünndarmwände und wandern über die Leber und das Herz bis in die Lunge und dann in die Bronchien des Hundes. Dort entwickeln sie sich weiter zu adulten Würmern. Diese bilden Larven, die vom Hund zunächst hochgehustet und dann verschluckt werden.


Beim Kotabsatz werden die Larven dann schließlich ausgeschieden und können sich so weiter verbreiten.


Wie sich Hunde mit Lungenwürmern infizieren


Lungenwürmer nutzen Schnecken als Zwischenwirte. Frisst Ihr Hund ein infiziertes Weichtier, gelangen die Parasiten in seinen Körper, wo sie sich in der Lunge und den Bronchien einnisten und vermehren können. 


In Anbetracht der Tatsache, dass sich Schnecken in nahezu jedem Garten finden und auch beim Gassigehen in Wäldern und auf Wiesen den Weg Ihres Vierbeiners kreuzen können, ist das Risiko für eine Infektion recht hoch.


Erschwerend kommt dabei hinzu, dass Schnecken winzige Wurmlarven mit ihrem Schleim verteilen. Selbst wenn Ihr Vierbeiner niemals eine Schnecke fressen würde, kann er daher durchaus mit den Larven des Lungenwurms in Kontakt kommen.


Dabei reicht es mitunter bereits aus, wenn eine Schnecke über einen im Garten stehenden Trinknapf kriecht. Davon abgesehen sind auch Hunde, die häufig Gras fressen, einem entsprechend hohen Infektionsrisiko ausgesetzt.

Symptome für Lungenwürmer beim Hund

Lungenwürmer können bei Hunden eine Reihe von Symptomen verursachen. Da diese recht unspezifisch sind, ist es jedoch kaum möglich, anhand der Beschwerden direkt auf eine Infektion mit Lungenwürmern zu schließen.

Folgende Symptome können bei Hunden auf einen möglichen Befall mit Lungenwürmern hindeuten:

  • Husten
  • Beschleunigte Atmung
  • Atemnot
  • Nasenausfluss
  • Niesen
  • Kreislaufprobleme
  • Herzschwäche
  • Fieber
Die Symptome können je nach genauer Wurmart und Schwere des Befalls variieren. Trägt ein ansonsten gesunder Hund lediglich eine kleine Anzahl an Larven in sich, können sich die Beschwerden auf leichten Husten beschränken. Ein starker Befall mit Lungenwürmern kann für Hunde allerdings durchaus auch lebensgefährlich werden.

Lungenwürmer beim Hund: Diagnose durch den Tierarzt


Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund möglicherweise an Lungenwürmern leidet, sollten Sie zeitnah einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen mithilfe verschiedener Untersuchungen sagen, ob Sie mit Ihrer Befürchtung richtig liegen.

In der Regel wird der Veterinär zunächst auf eine Kotuntersuchung setzen. Da nicht bei jedem Kotabsatz Wurmlarven mit ausgeschieden werden, ist es für möglichst aussagekräftige Testresultate erforderlich, den Kot mehrerer Tage zu untersuchen.

Ein negatives Testergebnis bedeutet nicht zwangsläufig, dass Ihr Hund keine Lungenwürmer in sich trägt. Um der Ursache der Beschwerden auf den Grund zu gehen, wird der Veterinär daher sehr wahrscheinlich auch bildgebende Verfahren nutzen und die Lungen Ihres Hundes auf mögliche Veränderungen überprüfen. 

Ermöglicht auch das keine zweifelsfreie Diagnose, können darüber hinaus gelegentlich auch noch weitere Test notwendig sein, um eine Infektion mit Lungenwürmern beim Hund nachzuweisen.

Lungenwürmer beim Hund behandeln

Ist Ihr Hund von Lungenwürmern befallen, sollte möglichst zeitnah mit der Behandlung begonnen werden. Der Veterinär wird dem Vierbeiner zu diesem Zweck normalerweise ein geeignetes Antiparasitikum verordnen. Dabei kann zum Beispiel der Wirkstoff Milbemycinoxim, der dem Hund in Tablettenform verabreicht wird, zum Einsatz kommen. 

Davon abgesehen sind auch verschiedene Spot-ons erhältlich, die für die Behandlung von Hunden mit Lungenwürmern ebenfalls infrage kommen.

Lungenwürmern beim Hund vorbeugen

Am besten ist es natürlich, wenn sich Ihr Hund erst gar nicht mit Lungenwürmern infiziert. Verzichten Sie daher darauf, Futter- und Trinknäpfe über Nacht im Freien stehen zu lassen und achten Sie zudem bei Ihren gemeinsamen Ausflügen darauf, dass Ihr Vierbeiner keine Schnecken frisst.

Das Fressen von Gras werden Sie vermutlich nicht vollständig unterbinden können, da es sich dabei bis zu einem gewissen Grad um eine natürliche Verhaltensweise von Hunden handelt. Nimmt diese Angewohnheit jedoch Überhand, sollten Sie nicht nur im Hinblick auf das Risiko einer möglichen Infektion mit Lungenwürmern etwas unternehmen. Denn in diesem Fall kann es durchaus sein, dass ein gesundheitliches Problem die Ursache dafür ist.

Unabhängig davon setzen viele Hundehalter auf prophylaktische Entwurmungen, um einem Befall mit Lungenwürmern und anderen Würmern bei ihrem Hund vorzubeugen. Hierbei sollten Sie jedoch bedenken, dass die Gabe einer Wurmkur eine nicht zu unterschätzende Belastung für den Organismus des Vierbeiners darstellt. Wägen Sie Nutzen und Risiken dieser Vorgehensweise daher miteinander ab, bevor Sie sich dafür oder dagegen entscheiden.

Lungenwürmer beim Hund: das Wichtigste auf einen Blick

Lungenwürmer treten bei Hunden zunehmend häufiger auf. Der Befall äußert sich meist mit recht unspezifischen Symptomen, die zum Teil aber auch ganz ausbleiben können. Um mögliche ernste Folgen für Ihren Vierbeiner zu verhindern, empfehlen wir Ihnen im Verdachtsfall, zeitnah einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser kann Ihren Hund untersuchen und ihm bei Bedarf ein geeignetes Entwurmungsmittel für Hunde verordnen.

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